Mit dem Wasser leben - Hochwasservorsorge und Schadenprävention

Herkömmlicher Hochwasserschutz hat das Ziel, Überflutungen und damit das Wasser der Gewässer aus Flächen heraus zu halten, die durch uns Menschen in irgendeiner Art genutzt werden, sei es zum Wohnen oder zu Produktionszwecken.

Diese Flächen in Gewässernähe sind oder waren aber ursprünglich die Auenbereiche der Gewässer, in die sich das Wasser bei Hochwasser ausbreitet. Dabei findet ein Austausch statt, der ganz wesentlich zu den Prozessen lebendiger Gewässer dazu gehört. Dieser natürliche Prozess wird durch Hochwasserschutz verhindert oder vermindert.

Zudem führt die Einengung der Gewässer, die sich bei Hochwasser nicht mehr ausbreiten und einen Teil des Wassers in den Auen „zwischenlagern“ können, zu einer Verstärkung der Hochwasserabflüsse und damit zu einer höheren Belastung der Gewässer.

Und kommt es doch zu einer Überflutung, trifft das Wasser oft auf völlig unvorbereitete Sach- und Nutzwerte und auf unwissende und unvorbereitete Menschen. Es entstehen hohe Schäden. 
Letzteres gilt gleichermaßen auch für Küstengewässer und den dortigen Sturmflutschutz.

Die Strategie des mit dem Wasser lebens kann alle diese negativen Wirkungen verhindern oder mindestens deutlich vermindern. Er bedeutet, die Flächen für eine gemeinsame Nutzung durch Mensch und Gewässer zu entwickeln.

Dieser Ansatz ist ein zentrales Anliegen von WasserLand.

Amphibische Siedlung 

Wer nicht weg kann, wenn das Wasser kommt, sollte schwimmen können.

VOrsorge-Bewusstsein

Einen Bezug zum Wasserstand entwickeln, im ganz alltäglichen Umfeld, ganz selbstverständlich.