ÖKOLOGIsche Gewässerentwicklung

Ein gesundes, natürliches Fließgewässer befindet sich in einem beweglichen Gleichgewichtszustand, der aber vielfältigen Wandel umfasst. Tatsächlich erscheint der Wandel grundlegend für lebendige Gewässer, der Wechsel von Aufbau und Abbau, von zyklischen Veränderungen. 

Allein eine an natürlichen Verhältnissen orientierte Mengen Holz im Gewässer wird als hinreichende Bedingung gesehen, dass auch urban überprägte und verarmte Gewässer sich wieder in solche ökologischen Gleichgewichtszustände entwickeln können, unter Ausformung der zugehörigen Vielfalt der Gewässer- und Habitat-Strukturen. Dieser Ansatz erscheint uns überzeugend und die zugehörigen Beobachtungen und Ergebnisse entsprechen unseren Erfahrungen. So versuchen wir, auch unter urbanen Bedingungen diese Verhältnisse zu  

schaffen, wozu vielfach zunächst viel großes Holz ins Gewässer eingebaut werden muss, in Dimensionen, die nach herkömmlichem Verständnis dringende Unterhaltungsarbeiten erfordern würden. 

Hier liegt eine hauptsächliche Schwierigkeit, bei der wir Entwicklungsarbeit leisten möchten. 

Unsere Grundsätze sind: 

  • so wenig Gestaltung, wie möglich und 
  • so viel Eigenentwicklung wie möglich. 
  • Holz belassen vor einbauen, und dazu auch 
  • die Aue anbinden und Gehölzsäume entwickeln. 
  • Keine vorsorgende Unterhaltung und Holzentnahme, sondern 
  • enge Überwachung und zielgerichtete Eingriffe. 

 

Nur, wo die Bedingungen Eigenentwicklungen nicht gestatten, muss gezielte Struktur geschaffen werden, in dem Wissen, dass hier meistens Daueraufgaben entstehen. 

Leistungen zur ökologischen Gewässerentwicklung

Gewässervitalisierung

Lebendige Gewässer durch möglichst freie eigene und eigendynamische Entwicklung! 

Wir planen und setzen die Impulse, an denen sich die Bäche entwickeln können. Holz im Gewässer ist ein Hauptfaktor, dazu Freiraum zur Entwicklung - gedanklich und vor Ort.

Gemeinsam - Integrativ

Dieses erste große Staunen, die Begeisterung, wenn der Schlamm im Kescher verschwindet und es da krabbelt, schwimmt, wuselt – und einfach lebt…

Beteiligungen in der ökologischen Gewässerentwicklung können kultivierend wirken – für die Gesellschaft.